Ausstellung : Pergamonmuseum schickt Besucher "zur Hölle"

Eine Reise in die Unterwelt können Interessierte ab Freitag in der Antikensammlung im Berliner Pergamonmuseum antreten. Die Ausstellung widmet sich den unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der Griechen und Römer.

Pergamonmuseum
"Zur Hölle" heißt die Ausstellung im Pergamonmuseum. -Foto: ddp

BerlinRund 40 eigens für die Schau restaurierte Objekte der Antikensammlung vermitteln dem Betrachter eine Vorstellung von den Todes- und Jenseitsvorstellungen in der Antike. Zu sehen seien Skulpturen aus Bronze, Stein und Terrakotta sowie Vasenbilder, sagte Stefan Altekamp vom Winckelmann-Institut für Klassische Archäologie der Humboldt-Universität. Verstörende, tröstliche und widersprüchliche Antworten habe die Antike auf die Frage, was nach dem Tod komme, gegeben.

In neun Stationen wird unter anderem das mythologische Jenseits mit seinen Protagonisten vorgestellt. Außerdem werden konträre antike Auffassungen von der Unterwelt - als trostloses Schattenreich oder paradiesisches Elysium - veranschaulicht.  Einen weiteren Schwerpunkt der Exposition bildet der Grabkult. In der Vorstellungswelt der Antike bot dieser den Lebenden die Möglichkeit, mit der Unterwelt in Kontakt zu treten.

Die Ausstellung "Zur Hölle! Eine Reise in die antike Unterwelt" ist bis 2. März 2008 im Pergamonmuseum zu sehen. (mit ddp)