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Viertürige Coupés von Audi, BMW und Mercedes : Eleganter Dreikampf

11.10.2012 11:01 Uhrvon
Ein Coupé mit vier Türen. Diese Karosserieform hat sich in den letzten Jahren ihren Weg in die Showrooms der Premiumhersteller gebahnt. Und das nicht ohne Grund, denn offensichtlich gibt es einen Markt für die eleganten Limousinen. Unter den deutschen Herstellern hat das seit 2004 vor allem der Mercedes CLS vorgemacht. Foto: dpaBilder
Ein Coupé mit vier Türen. Diese Karosserieform hat sich in den letzten Jahren ihren Weg in die Showrooms der Premiumhersteller gebahnt. Und das nicht ohne Grund, denn... - Foto: dpa

Das Coupé ist wahrscheinlich die schönste Karosserieform für ein Automobil. Sportlich und elegant heben sich diese Modelle von der automobilen Masse heraus. Neuester Trend sind Coupés mit vier Türen. Im Vergleich zeigen wir die drei deutschen Interpretationen dieses Themas.

Coupé und vier Türen – Für solche Ideen gab es lange die rote Karte aus den Design-Abteilungen der Autobauer. Streng genommen ist ein Coupé ein zweisitziger Sportwagen. In der Frühzeit dieser Karosserieform, die noch von den Kutschen für das Automobil abgeleitet wurde, gab es vielleicht noch einen Platz im Freien für den Fahrer. Aber sicher keine vier vollwertigen Sitze und schon gar keine vier Türen.
Doch was Maserati und Jaguar schon seit längerer Zeit vormachen, haben sich nun auch die drei deutschen Premium-Hersteller zu Eigen gemacht. Audi, BMW und Mercedes haben kurz nacheinander elegante viertürige Coupés auf den Markt gebracht.

Und da der Futterneid unter den Deutschen groß ist, haben sie alle eine ähnliche gut betuchte Kundschaft im Visier.

Audis Flaggschiff mit Schiffsoptik

Großes Coupé: BMW lässt schon bei der Namensgebung keine Fragen aufkommen. Das 6er Gran Coupé platziert sich knapp unter dem Flaggschiff 7er ein. Matt steht dem flotten Luxusbayern auch gut. Foto: HerstellerBild vergrößern
Großes Coupé: BMW lässt schon bei der Namensgebung keine Fragen aufkommen. Das 6er Gran Coupé platziert sich knapp unter dem Flaggschiff 7er ein. Matt steht dem flotten Luxusbayern... - Foto: Hersteller

Den Anfang machte Audi mit dem A7 Sportback vor zwei Jahren. Die Interpretation der exklusiven Karosserieform aus Ingolstadt ist mit einer Länge von 4,97 Metern recht groß ausgefallen. Und der A7 hat reichlich Technik aus Audis Flaggschiff, dem A8 geerbt. Die Basis für das Modell stellt allerdings der kleinere A6. Der A7 ist eher als Limousine, denn als Sportwagen ausgelegt. Allerdings hat Audi in diesem Frühjahr den S7 nachgelegt, der mit seinen 420 PS aus vier Litern Hubraum die sportliche Speerspitze stellt.

Das notwendige Kleingeld vorausgesetzt, lässt sich der Innenraum des A7 besonders innovativ gestalten. Schichtholz-Applikationen in verschiedenen Farben verleihen dem Interieur den Look von edlen Holzbooten, wie sie Riva zum Beispiel baut. Schön sind auch die rahmenlosen Seitenscheiben und bequem die elektrische Heckklappe, die allerdings einen Tick weiter aufschwingen sollte. Ansonsten gibt es für den Komfort hinter dem Lenkrad oder auf der Rückbank alles, was das Technik-Regal von Audi so hergibt.

Schier endlose Motorhaube

Für Coupé-Fetischisten dürfte der A7 eine Nummer zu groß und zu schwer ausgefallen sein. Die Linienführung ist aber ausgesprochen elegant. Mit seiner durchgehenden Schulterlinie und der Gegenkante im Bereich der Schweller ist er von der Seite ein schöner Anblick. Das Heck ist im Vergleich zur Vorderbau des Fahrzeugs jedoch recht dick ausgefallen und mindert so den insgesamt doch eleganten Eindruck. Dafür gibt es mit 535 Liter den größten Laderaum unter diesen drei Coupés und die Möglichkeit zum Durchladen auf bis zu 1360 Liter.
Im Vergleich dazu hat BMW das Thema viertürige Coupés etwas sportlicher interpretiert. Aber auch das Gran Coupé ist mit knapp über fünf Metern ein Dickschiff geworden. Erst in diesem Frühjahr zeigt BMW sein elegantes Aushängeschild, der von der bereits etablierten 6er-Reihe abgeleitet wurde. Im Gegensatz zu Audi glänzt der BMW vor allem durch die schier endlose Motorhaube und ein, im Vergleich dazu, eher kurzen Heck. Das kommt der klassischen Coupé-Form im Grunde deutlich näher als der Konkurrent aus Ingolstadt. Auch die Münchner spielen mit ausgestellten Radhäusern, ein klaren Schulterlinien und der gegenspiegelnden Lichtkante auf der Seite. In der Summe macht er so den sportlicheren Eindruck, als sein Konkurrent aus Ingolstadt.

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