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Vorsicht beim Beladen des Urlaubs-Autos : Tödliche Gefahr im Heck

25.06.2013 16:26 Uhrvon
Die lässig auf das Armaturenbrett gelegten Beine werden dem Beifahrer zum Verhängnis. Der Kopf trifft mit voller Wucht auf die Unterschenkel. Foto: ADACBild vergrößern
Die lässig auf das Armaturenbrett gelegten Beine werden dem Beifahrer zum Verhängnis. Der Kopf trifft mit voller Wucht auf die Unterschenkel. - Foto: ADAC

Wenn das Auto für den Sommerurlaub herrscht entweder Stress oder grenzenlos gute Laune. So oder so wird gerne mal vergessen, dass Ladung im Heck und auf der Rückbank richtig gesichert werden muss. Sonst wird es gefährlich oder kann sogar tödlich ausgehen, wie ein Crashtest zeigt.

Wenn eine Familie in die Ferien aufbricht, dann wird das eigene Auto gerne voll beladen. Schließlich soll nichts fehlen beim wichtigsten Urlaub des Jahres. Klappstühle, Sonnenschirm und natürlich noch die Kühlbox für unterwegs. Hinzu kommen noch eine Menge Koffer und diverse Sportgeräte, die im Fond ihren Platz finden müssen. Beim Packen sieht das alles sehr kompakt und sicher aus. Doch der Eindruck täuscht.

Der Automobilclub ADAC hat jetzt in einem Crashtest untersucht, wie sich lose Ladung bei einem Unfall verhalten kann. Und die Ergebnisse waren erschütternd.

Schon kleinere Dinge wie ein Tennisschläger werden bei einem Unfall zu Geschossen. Sie können mit dem 30 bis 50-fachen Gewicht auf die Passagiere prallen. Es braucht nicht viel Fantasie, sich vorzustellen, mit welcher Wucht ein schwerer Koffer beim Crash aufprallt.

Verheerendes Zusammenspiel

Bei dem Crashtest hat der Autoclub auch untersucht, wie ein Unfall verläuft, bei dem der Beifahrer die Beine auf der Ablage hat. Das ist besonders verheerend bei Beifahrer-Airbags, wie sie mittlerweile die meisten Modelle haben. Der Airbag und die Wucht des Aufpralls schleudern die Beine in Richtung Kopf, der durch eine explosionsartige Zündung sich entfaltende Airbag verstärkt diesen Effekt sogar noch. Im Gegenzug wird der Kopf durch den Aufprall nach vorne gedrückt. Das Ergebnis sind schwerste Verletzungen am Kopf, den Unterschenkeln und durch die Überdehnung auch im Beckenbereich.

Der ADAC rät dringend das Gepäck im Fond eines Kombis mit Zurrgurten zu sichern. Schwere Gegenstände gehören nach unten, lose Dinge in eine Verpackung und zerbrechliche Güter müssen ebenfalls in einer stabilen Plastiktüte oder Decken gesichert werden. Falls nicht unbedingt notwendig sollte auch die Rückbank nicht ungeklappt werden. Im Fall der Fälle dient sie als wichtige Barriere, damit schwer Koffer und andere Dinge nicht nach vorne durchbrechen können.

Video zum Artikel:
ADAC-Crashtest: Schlecht gesicherte LadungVideo abspielen
Videos  24.06.2013 2:47 MinADAC-Crashtest: Schlecht gesicherte Ladung

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