Das Lied war seine Weltdomäne, das Kunstlied. Dietrich Fischer-Dieskau setzte Maßstäbe: Alle, die nach ihm kamen, sangen wie er, sie konnten gar nicht anders. Zum Tod des größten deutschen Sängers der Nachkriegszeit Von Christine Lemke-Matwey mehr
Die Liebe ist ein lustiges Spiel. Mit Händels „Xerxes“ beschert Regisseur Stefan Herheim der Ära Homoki an der Komischen Oper Berlin einen fulminanten Kehraus. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Es gibt nicht viele Dinge, die mir total egal sind, aber holländische Coffeeshops gehören definitiv dazu. Seit dem 1. Mai ist es Ausländern verboten, dort Haschisch zu kaufen – ja, du lieber Himmel! Von Christine Lemke-Matwey mehr
Keine Brünnhilde für den Jubiläums-„Ring“ 2013. Erneut steht der Grüne Hügel unter einem fatalen Zugzwang. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Bunker und Klunker: Klaus Florian Vogt rettet Wagners „Lohengrin“ an der Deutschen Oper. Und doch hört man förmlich, wie Götz Friedrich sich stöhnend in seinem Grab umdreht. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Eigentlich käme ich nie auf die Idee, mich gegen „wilde Kleintiere im Haushalt“ zu versichern. Unlängst aber entdeckte ich im Kleingedruckten meiner Haftpflichtversicherung, dass diese keine wilden Kleintiere im Haushalt umfasst, wie zum Beispiel Spinnen. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Todesschrei vom Band: Zur Premiere der Staatsopern-Festtage hat Regisseurin Andrea Breth die Idee, ausgerechnet „Lulu“ auf einem Schrottplatz als Installation mit lauter Untoten in Szene zu setzen, die in dämlichen Choreografien dämlich aneinander vorbeigestikulieren. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Frühühü … hü … hüa … hatschi!! … hüling lässt sein blaues … und so weiter. Es ist wieder so weit, er steht vor der Tür, der Frühling, die grässlichste aller Jahreszeiten. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Der Komponist Wolfgang Rihm wird 60. Anfang Juli zeigt die Berliner Staatsoper seine Opernfantasie „Dionysos“ . Rihm lebt in Karlsruhe und Berlin. Ein Fax-Dialog über Handschrift, Erfolg – und Sex im Alter. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Christof Loy debütiert mit Janaceks „Jenufa“ an der Deutschen Oper. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Die Phänomenologie des Erfolgs: Jonas Kaufmanns Liederabend in der Berliner Philharmonie. Im Idealfall führt ein solcher Abend dazu, wenigstens eine Handvoll Zuhörer zum Lied zu bekehren. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Also ich würde ja nie „zielführend“ sagen. Erstens weil ich nicht weiß, ob es nach neuester Rechtschreibung nicht doch „Ziel führend“ heißen muss, und zweitens weil es sich um ein so kaltschnäuziges, leidenschaftsfreies Wort handelt. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Dagmar Manzel und Barrie Kosky begehen „Die sieben Todsünden“ an der Komischen Oper. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Das Zwielicht strahlt: Calixto Bieitos magischer „Freischütz“ an der Komischen Oper beschwört das Tier im Manne. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Ich würde niemals tätlich werden. Warum? Weil Frauen das nicht tun. Weil unsere Hirnhälften immer das Ganze sehen und bis zum bitteren Ende: blutunterlaufene Augen, gebrochene Nasen, ausgekugelte Schultern, scheußlich. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Ach, wer möchte in Zeiten wie diesen noch Frau sein? Ich nicht. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Ich würde mich niemals coachen lassen. „Coach“ ist englisch und heißt entweder Reisebus oder Trainer. Ich würde mich also niemals reisebussen lassen und niemals trainieren. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Vieles wird anders: Barrie Kosky ist ab 2012 Intendant der Komischen Oper. Hier spricht über seine Pläne. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Freiwillig würde ich niemals tanzen gehen. Unfreiwillig auch nicht, ehrlich gesagt, weswegen ich mich an unseren Abi-Ball auch kaum erinnern kann. Von Christine Lemke-Matwey mehr
Wozu brauchen wir Neue Musik? Ihr bedeutendstes Festival, die Donaueschinger Musiktage, feiert 90. Geburtstag Von Christine Lemke-Matwey mehr
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