Mit seinen Zeitungen wollte Axel Cäsar Springer, der heute 100 Jahre alt geworden wäre, Politik machen. Und doch begrenzte er selbst seinen Einfluss: durch seinen unerbittlichen Kampf gegen den Zeitgeist – oder was er dafür hielt. Von Hermann Rudolph mehr
Berlin befindet sich in einem einzigartigen Prozess der Stadtwerdung. Ein Projekt wie das Guggenheim-Lab könnte dabei helfen. Doch mit neuen Ideen, mit Veränderung im Allgemeinen tun sich die Berliner schwer. Nicht nur in Kreuzberg. Von Hermann Rudolph mehr
Die Politikwissenschaft in Deutschland ist herausgewachsen aus der Nachkriegszeit. Von daher charakterisiert sie die enge Durchdringung von Zeitgeschichte und Demokratiewissenschaft - was auch den großen Karl Dietrich Bracher kennzeichnet. Von Hermann Rudolph mehr
Ist das Einführen der Transaktionssteuer ein rein taktischer Zug? Denkbar wäre es, denn im Frühjahr wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt. Das setzt Sarkozy unter Druck und zwingt ihn, alles auf eine Karte zu setzen - auf die deutsche. Von Hermann Rudolph mehr
Eine feste Größe im deutschen Geschichtsbild, eine Ausnahmegestalt: Warum uns Friedrich II. auch an seinem 300. Geburtstag noch erstaunlich nahe ist. Von Hermann Rudolph mehr
Europa blickt mit zunehmender Bestürzung auf Ungarn: Am Montag verabschiedete der konservative Ministerpräsident Viktor Orban eine neue Verfassung und fordert damit die europäische Demokratie heraus. Von Hermann Rudolph mehr
Er wollte erneuern – und verlangte, sich dafür anzustrengen. Eine Haltung, die ihn unbequem machte, auch für seine Anhänger. Aber sie hinderte ihn nie daran, pragmatisch zu handeln. Von Hermann Rudolph mehr
Ganz Europa bangt um die Stabilität des Euro. Und in Deutschland regiert mit der FDP eine Partei mit, die sich selbst an den Rand ihrer politischen Existenz gebracht hat. Jetzt Neuwahlen zu fordern, wäre trotzdem voreilig. Von Hermann Rudolph mehr
Das Desaster der Bankgesellschaft ist geschehen, und zur Lichtgestalt wird Klaus Landowsky auch durch den Karlsruher Richterspruch nicht. Aber das Urteil gibt Anlass, manches anders zu sehen. Von Hermann Rudolph mehr
Zwei Monate nach der Wahl hat sich Rot-Schwarz beim Verhandeln verfranst. Wenn der Bürger sich nicht langsam verladen fühlen soll, muss Schluss sein mit dem Wiederkäuen sattsam bekannter Themen. Von Hermann Rudolph mehr
Die Trennung erfolgte am frühen Morgen. Der 13. August 1961 überraschte viele und riss tiefe Wunden in die Stadt. Doch der Tag war auch ein Anfang. Von Hermann Rudolph mehr
50 Jahre neue Gedächtniskirche: Architekt Egon Eiermann wollte den alten Bau eigentlich abreißen. Der Tagesspiegel kämpfte dagegen an - so wie viele Berliner. Von Hermann Rudolph mehr
Die Geschichte hätte auch schief gehen können. Was es für Berlin bedeutet, dass der Schlüssels des Nicolaihauses an diesem Montag an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergeben wird, wird nur klar, wenn man sich das bewusst macht. Von Hermann Rudolph mehr
Nun soll es also doch Steuersenkungen geben. Allein der politische Stil macht diese Ankündigung fast zwangsläufig kontraproduktiv. Sicher ist, dass diese Art des Politikmachens den Boden abträgt, auf dem die schwarz-gelbe Koalition steht. Von Hermann Rudolph mehr
Der Beschluss, mit dem Berlin vor zwanzig Jahren zum Regierungssitz wurde, war herausragend. Er markiert den Beginn des Zusammenwachsens der Stadt - und hat noch einiges mehr bewirkt. Von Hermann Rudolph mehr
Berlin ist von Berlin-Bildern überschwemmt, aber sie fügen sich nur schwer zu einem Bild der Stadt. Das ist Ausdruck eines Stadtschicksals, das seinesgleichen sucht. Der Fotograf Hermann Willers setzt dieses Puzzle auch noch völlig neu zusammen. Von Hermann Rudolph mehr
Die Regierungserklärung von Deutschlands erstem grünen Ministerpräsidenten stellt nicht nur eine Zäsur dar, sondern verheißt auch ein spannendes Duell. Schließlich ist das Land noch fest in der Hand der schwarzen Opposition. Von Hermann Rudolph mehr
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