Thilo Sarrazin nimmt das H-Wort in den Mund und die Reflexe kommen wie gewünscht. In der allgemeinen Empörung gehen aber allzu leicht naheliegende Fragen unter. Malte Lehming über die neuerliche Sarrazin-Debatte und darüber, warum das Buch eigentlich ein halbes Jahr zu spät kommt. Von Malte Lehming mehr
Selbstzweifel sollten nicht über die einzig angemessene Reaktion auf Bayerns Niederlage dominieren: schlichte, tiefe Trauer. Nur aus ihr und ihrer Überwindung kann die Kraft erwachsen, es wieder von vorn zu versuchen, meint Malte Lehming. Denn was Pech war, kann Glück werden. Von Malte Lehming mehr
In den USA lässt sich gerade beobachten, wie aufgrund der demografischen Entwicklung aus Minderheiten Mehrheiten werden - und wie diese das Bild des Landes nachhaltig prägen. Auch in Deutschland wird es Zeit, sich schon mal daran zu gewöhnen. Von Malte Lehming mehr
Mit Norbert Röttgen ist wieder ein prominenter Katholik jäh aus der deutschen Politik abgestürzt - nach Guttenberg, Wulff und Rösler. Doch die Erosion der katholischen politischen Repräsentanz ist für Protestanten ein Problem. Von Malte Lehming mehr
Darf Günter Grass Ehrenpräsident der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum bleiben? Israels Botschafter fordert eine "intellektuell redliche Diskussion“. Charlotte Knobloch spricht von einem „israelfeindlichen Mainstream“ in Deutschland. Von Malte Lehming mehr
Eine Ampel in NRW, so lautet eine sozialdemokratische Hoffnung, könnte das Ende der Regentschaft von Angela Merkel einläuten. Der FDP würde die Regierungsbeteiligung aber mehr schaden als nützen. Von Malte Lehming mehr
Rolf Hochhuth verlässt aus Protest gegen Günter Grass und dessen Gedicht „Was gesagt werden muss“ die Berliner Akademie der Künste. Unser Autor Malte Lehming meint: Das lässt tief blicken. Und zwar abgrundtief. Von Malte Lehming mehr
Zur Moral gehört Mut. Mut bedeutet Risiko. In der Diskussion um die Fußball-EM, Timoschenko und die Ukraine fehlt beides. Anmerkungen von Malte Lehming zu einer skurrilen Debatte. Von Malte Lehming mehr
Nun heulen alle auf: Die SPD sieht sich um ein Wahlkampfthema geprellt, die Gewerkschaften um ihre 1.-Mai-Demo, und die FDP steht wieder einmal im Abseits. Allein schon deshalb war der Mindestlohn-Vorstoß der Union ein Erfolg. Von Malte Lehming mehr
Im Vergleich zu Amerika und China geht es Europa am dreckigsten, meint Malte Lehming. Zur hohen Staatsverschuldung kommen eine niedrige Geburtenrate und eine rasch alternde Bevölkerung. Ein Teufelskreis dreht sich, der jetzt in den Niederlanden sein jüngstes, aber sicher nicht letztes Opfer fand. Von Malte Lehming mehr
Monti, Hollande, Merkel, Romney: Die Krise gebiert eine neue politische Biederkeit. Die Zeit der Verführer hingegen ist vorbei. Sie sind derzeit weder mehrheits- noch regierungsfähig. Von Malte Lehming mehr
Würde ein israelischer Erstschlag gegen iranische Atomanlagen den Weltfrieden gefährden? Wahrscheinlich nicht, meint Malte Lehming. Teheran ist international isoliert und militärisch schwach. Von Malte Lehming mehr
Wenn der Geist in Deutschland seine Hand nach dem Mob ausstreckt, meint unser Autor Malte Lehming, droht einerseits die Vergeistigung des Mobs, andererseits die Verrohung des Geistes. Von Malte Lehming mehr
Die türkischen Gemeinden in Deutschland sind seit dem Wochenende Avantgarde in Sachen Gleichberechtigung, schreibt Malte Lehming. Es wird Zeit, dass Deutschland auch etwas mehr für seine Einwanderer tut. Von Malte Lehming mehr
Stützen oder stürzen? Syrien verfügt über eines der größten Chemiewaffenarsenale der Welt. Was passiert, wenn diese Waffen an die Hisbollah geliefert oder von Al Qaida erobert werden? Von Malte Lehming mehr
Die Piraten übernehmen eine wichtige politische Sozialisierungsarbeit, meint Malte Lehming. Wenn sie in die Glaskugel schauen könnten, wüssten sie, wie das endet. Von Malte Lehming mehr
Der politische Islam ist so stark wie seit hundert Jahren nicht. Und von Afghanistan über Libyen bis Syrien und dem Iran: Nichts ist gut in der Region, meint Malte Lehming. Das zwingt den Westen zu Einsicht und Umkehr. Von Malte Lehming mehr
Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten haben einen Auftrag. Und für den brauchen sie Geld, das sie vom Mediensteuerzahler bekommen. Das ist bequem, bringt aber Verantwortung mit sich - die die Sender bisher nur bedingt wahrnehmen. Von Malte Lehming mehr
Deutschland leidet nicht an zu viel Streit, sondern zu viel Konsens. Der neue Bundespräsident sollte widerständig sein und anecken - auch, um als Charakter authentisch zu bleiben. Die innere Freiheit des Christenmenschen muss stärker sein als die Kuschelrepublik. Von Malte Lehming mehr
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