Vor ein paar Tagen traf ich in Ankara einen türkischen Autor und Übersetzer; hochintelligent, sehr erfolgreich, zudem ein ausgewiesener Hypochonder. Nie hat er in seinem Leben das Angebot bedeutender Auslandsstipendien oder Lesungen angenommen, weil er davon ausgeht, sich im Ausland zu vergiften, abgesehen von der Tatsache, dass er nie in ein Flugzeug steigen würde. Er treibt natürlich auch keinen Sport, verlässt kaum das Haus und meidet überhaupt die Öffentlichkeit; besonders die Begegnung mit der Presse hält er für glatten Selbstmord. Von Moritz Rinke mehr
Als der Bundespräsident zurücktrat, saß ich in einer langen Jury-Sitzung auf der Berlinale. Eine Mitarbeiterin machte nur kurz die Tür auf und sagte: „Wulff ist weg.“ Von Moritz Rinke mehr
Dieser Regen, diese ganzen Europakrisengipfel, die besorgniserregenden Zustände beim Klimagipfel: Moritz Rinke verzweifelt an Weihnachten. Von Moritz Rinke mehr
Wer bei den Piraten mitmachen will, muss etwas von Technik verstehen. Siggi will mitmachen, aber schon nach wenigen Minuten sagt er: „Mir reicht’s!“ Ein Abend im Berliner Club der Piraten. Von Moritz Rinke mehr
Der Weißclown und der dumme August: Wie Thomas Gottschalk die ZDF-Show "Wetten,dass..?" mehr als 24 Jahre lang zum Leuchten brachte. Ab 19.25 Uhr tickern Maris Hubschmid und Joachim Huber live. Von Moritz Rinke mehr
In Samuel Becketts Stück "Das letzte Band" wühlt der 69-jährige Schriftsteller Krapp in den Schubladen seiner Vergangenheit. Heranwachsende Generationen haben dafür Facebook. Moritz Rinke über unvorstellbare Datenmengen und deren historische Relevanz. Von Moritz Rinke mehr
Ich habe die Angewohnheit, in der Bahn durch die 1. Klasse zu laufen, mir an den Zeitungsauslagen die frische Tagespresse zu klauen, was ich aufgrund der ständigen Verspätungen vollkommen berechtigt finde, und manchmal setze ich mich neben einen Geschäftsmann, um dessen Sozialverhalten zu studieren. Von Moritz Rinke mehr
Der Tag nach der Wahl: Wowi und Henkel treffen sich auf der grünen Wiese, wo das Schloss gebaut werden soll. Ein fiktives Koalitionsgespräch. Von Moritz Rinke mehr
Cloud Computing. Ich dachte zuerst, das sei ein Witz! „Datenverarbeitung in einer Wolke!“, hat ein Freund erklärt, nachdem ich ihm von meinen Sorgen mit dem iPhone 4 berichtet hatte. Von Moritz Rinke mehr
Es war eine schöne Zeit, diese Frauenfußball-WM, findet Moritz Rinke. Er hat bei diesem Turnier Xavi und Astrid Lindgren gefunden. Von Moritz Rinke mehr
Portugal, Griechenland, Italien, Irland: Die EU kommt aus dem Retten nicht mehr raus. Eine E-Mail der Bundeskanzlerin an ihren Finanzminister aus Angola gibt überraschende Einblicke in die Euro-Krise. Von Moritz Rinke mehr
Unser Fußball-Kolumnist musste während des schönsten WM-Spiels eine Rede von Außenminister Westerwelle über sich ergehen lassen. In Gedanken war er in der Kabine der Nationalelf. Von Moritz Rinke mehr
Beim Einschlafen und Grübeln über die Themen Ehec, Finanzkrise, Atomdebatte, Libyen und die schwarz-gelbe Koalition ist mir etwas eingefallen, was ich total vergessen hatte: DAS OZONLOCH! Von Moritz Rinke mehr
Dieser März 2011! Und was war noch atemberaubender, als die große Lüge eines Ministers, die gesammelten, geheuchelten Erklärungen der restlichen Politiker und ein viel zu später Rücktritt? Die Kabinettsumbildung! Echt irre: Wie Minister ausgesucht werden. Von Moritz Rinke mehr
Sie möchten sich beruflich verändern?
Dann sind Sie hier richtig!
Recherchieren Sie in den Anzeigen der letzten sechs Tagesspiegel-Ausgaben und finden Sie Ihre neue Stelle.
Platz da! Unsere Leserdebatten zu Berliner Stadtplätzen.
Machen Sie mit, diskutieren Sie mit, schicken Sie Bilder für unsere Aktion "Platz da!", mit der wir Berliner Stadtplätze besser gestalten wollen - mit Ihrer Hilfe und Entwürfen von Architekten.
Platz da! Unsere Leserdebatten zu Berliner Stadtplätzen.
Newsletter
Was sind die Themen des Tages? Worüber informieren wir, was analysieren wir? Die Tagesspiegel-Redaktion präsentiert Ihnen ab sofort täglich unsere persönlich ausgewählten Leseempfehlungen.
In unserem Verlagsgebäude finden Lesungen und Salons, Konzerte, Vorträge und Seminare für Leserinnen und Leser statt, zu denen wir Sie herzlich einladen.