Er müsse Gewalt aushalten, sagt Felix Neumann, Berliner Polizist: "Sie gehört zu meinem Beruf." Aber direkt vor die Tür, an der er klingelt, stellt er sich längst nicht mehr – es könnte geschossen werden. Von Nadja Klinger mehr
Eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen: Herr X ist seit Jahren Leiharbeiter wie 900.000 andere in Deutschland auch. Das heißt: dauernde Unsicherheit, geringer Lohn. "Ich fühle mich wie ein moderner Sklave", sagt er. Von Nadja Klinger mehr
Sie beschert der Stadt noch einen Superlativ, ist die größte in ganz Deutschland. Doch das Verhältnis der Berliner zu ihrer Straßenbahn ist gestört. Das merkt auch Fahrer Andreas Völbel auf seiner M13. Es gibt immer mehr Unfälle – und Anfälle. Von Nadja Klinger mehr
Bürgerbeteiligung hieß die Devise. Wir machen das anders als bei Stuttgart 21! Deshalb dürfen in Berlin die Anwohner über die Zukunft des Mauerparks mitreden. Und das wollten viele. Wie sich ein ehrgeiziges Projekt verhedderte. Von Nadja Klinger mehr
Hertha-Fan Susan Sangel hat gelitten und gepfiffen und Wut gehabt. Trotz des Abstiegs ist sie doch wieder im Hertha-Fieber. Sie träumt vom zweiten Zweitliga-Sieg am heutigen Abend und vom direkten Wiederaufstieg. Von Nadja Klinger mehr
Die Hamburger stimmen am Sonntag über eine Schulreform ab. In Berlin erinnert sich eine Mutter an 14 Jahre Schule und Reform. Von Nadja Klinger mehr
Ihr Chor muss nicht perfekt sein. Das ist das Schöne, deswegen gehen sie hin. Sie alle sind über 60. Im Leben haben sie kaum gesungen, waren damit beschäftigt, sich anderweitig Gehör zu verschaffen. Auftreten? „Das können wir nicht!“ Heute tun sie es doch – zur Fête de la Musique Von Nadja Klinger mehr
Interviews, Talkshows – und manchmal Rockmusik: Ulrich Schneiders Zuhause ist die Bühne. Der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ist Lobbyist in Sachen Armut. Sein Geheimnis: Man muss sich davon berühren lassen. Von Nadja Klinger mehr
Zwei Männer, ein Ossi, ein Wessi. Unversöhnlich und halsstarrig. Aber unverzagt. Lektüre einer deutsch-deutschen Korrespondenz. Von Nadja Klinger mehr
"An diesem Tag gingen alle Menschen in dieselbe Richtung", sagt eine, die dabei war. "Gegen den Druck." Die Großdemonstration am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz war die Generalprobe zur Wende – auch für die Mitarbeiter des Deutschen Theaters: Statt zu spielen, machten sie plötzlich ihre Vorstellungen wahr. Von Nadja Klinger mehr
Sie war arbeitslos, eine von fünf Millionen. Elke Reinke kandidierte für die Linke – und schaffte es als erste Hartz-IV-Empfängerin in den Bundestag. Die Leute fanden sie toll, die Partei eher peinlich: Noch einmal soll sie nicht ins Parlament. Ein Lehrstück über kleine und große Politik Von Nadja Klinger mehr
Am 7. Mai 1989 wurde die letzte Kommunalwahl der DDR inszeniert – und erstmals wurde von Betrug gesprochen. In den 20 Jahren danach gab es viele freie Wahlen, aber betrogen kommt man sich in einigen Orten immer noch vor – zum Beispiel in Zuchau in Sachsen-Anhalt Von Nadja Klinger mehr
Sie versorgt eine Million Arme in Deutschland mit günstigen Lebensmitteln. Trotzdem muss sich Sabine Werth, Chefin der Berliner Tafel e. V., in letzter Zeit oft Vorwürfe anhören: Sie verteile Almosen, anstatt Probleme zu lösen – und verhindere so eine Revolte. Von Nadja Klinger mehr
„Bitte schön, hier haben Sie Ihr Leben zurück.“ Das denkt Silvia Oberhack jedes Mal, wenn sie Menschen ihre Stasiakten überreicht. Sie arbeitet bei der Birthlerbehörde. Mehr als 1,6 Millionen wollten bisher ihre Akten lesen. Das sind 1,6 Millionen Entscheidungen gegen das Vergessen und das Nichtwissenwollen Von Nadja Klinger mehr
In den Kulturhäusern der DDR tanzten, dichteten, flirteten die Arbeiter und Bauern. Dann kam die Wende, man hatte nun anderes zu tun, die Häuser schlossen, bis auf wenige. Über die Leerstellen einer Form, die keinen Inhalt mehr hat. Von Nadja Klinger mehr
Einmal im Monat, seit 18 Jahren, hält Gregor Böckermann Mahnwache vor der Zentrale der Deutschen Bank. Er will so lange damit weitermachen, „bis der Kapitalismus abgeschafft ist“. Nun scheint es so weit zu sein Von Nadja Klinger mehr
In Probstzella ging es von der DDR in die BRD, hier wurde kontrolliert und schikaniert, das schlug auch den Einheimischen aufs Gemüt. Was sollen wir tun, fragen die bis heute, mit unseren Resten der Geschichte? Von Nadja Klinger mehr
Der Mensch ist kein moralisches Wesen - Finanzdebakel, Doping, SPD: Welchen Wert hat der Anstand? Von Nadja Klinger mehr
Vor 20 Jahren schaffte er das Unmögliche: Er holte Bruce Springsteen in die DDR. Es war ein Wunder – und der Keim für eine Großkarriere als Veranstalter. Doch mittlerweile bekommt Gerald Ponesky es immer öfter mit der Angst zu tun Von Nadja Klinger mehr
„Was weg ist, ist weg“, sagt der eine. Ein anderer will etwas gutmachen: Er hat reglos zugesehen, als vor 40 Jahren die Universitätskirche verschwand. Die Stadt begeht nun den Jahrestag – und streitet Von Nadja Klinger mehr