Im Informationsblatt zu der Gerhard-Richter-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie gibt es eine verharmlosende Formulierung zum Tod von Tante Marianne, die im Zuge des Euthanasieprogramms der Nazis ermordet worden war. Von Wolfgang Prosinger mehr
Brüllmächtig am Fußballfeld, sonst eher Philosoph und differenziert in der Sache: Christian Streich trainiert den SC Freiburg, der mit ihm wundersam erfolgreich spielt. Heute kommt der Verein nach Berlin. Von Wolfgang Prosinger mehr
2012 ist einen Tag länger. Die am 29. Februar Geborenen können sich freuen, aber wann feiern sie eigentlich sonst Geburtstag? Und war es wirklich ein Grieche, der den Extraarbeitstag erfand? Von Ariane Bemmer, Wolfgang Prosinger mehr
Der Zenit der Grünen scheint überschritten. Gerade einmal 15 Prozent geben die Demoskopen den Grünen noch - viel weniger als noch vor einigen Monaten. Dennoch bleibt Sehnsucht die größte Antriebskraft politischen Handelns. Von Wolfgang Prosinger mehr
Als seine Frau schon so gut wie tot war, flehte Hans Naber den Himmel an – und sie blieb ihm erhalten. Der Prälat der Gnadenkapelle sieht darin zwar nur eine "Gebetserhörung", doch Naber ist zum Wunder entschlossen. Von Wolfgang Prosinger mehr
Winfried Kretschmann fährt in diesen Tagen eine Ernte ein, an deren Saat Elsbeth Mordo mitgewirkt hat. Als eine von sechs Grünen, die 1980 in den Stuttgarter Landtag einzogen. "Es war", sagt sie, "ziemlich fürchterlich". Von Wolfgang Prosinger mehr
Monica Lierhaus, Lena, Revolution in Ägypten - die Bilder lösen Emotionen aus. Manches ist Inszenierung, aber Künstlichkeit allein diskreditiert noch kein Gefühl. Den Unterschied zwischen Emotion und Promotion zu erkennen, ist gar nicht so schwer. Von Wolfgang Prosinger mehr
"Du musst stehen", und zwar allein. Das lehrte Altkanzler Helmut Kohl seinen Sohn Walter. Der kam nicht klar mit so einem Leben. In einem Buch rechnet er jetzt ab. Von Ariane Bemmer, Kai Müller, Wolfgang Prosinger, Katja Reimann mehr
Rente mit 67? Rente mit 87! Oma und Opa heißen jetzt "Woopies", und ihre Pflege ist ein lukratives Geschäft. Über die Zukunft des Alterns. Von Wolfgang Prosinger mehr
Wenn einer eine Reise tut, dann nimmt er ein paar Sachen mit, auf die er unterwegs ganz und gar nicht verzichten kann. Kleine Sommer-Serie über das Rüstzeug des mobilen Menschen. Von Wolfgang Prosinger mehr
Nein, nein, gegen Männer hat er gar nichts. Er arbeitet nur nicht gern mit ihnen. Weil es denen immer um die Macht geht. Deshalb zog ein Schweizer Unternehmer eine seltene Konsequenz: Er stellt nur weibliche Mitarbeiter ein. Von Wolfgang Prosinger mehr
Sie nennen es "das Monster". 160 Meter hoch, 1,7 Kilometer lang und wie mit dem Lineal durch die Landschaft gezogen. Nicht irgendeine Landschaft, sondern das Moseltal. Hier soll eine Autobrücke entstehen, quer durch die Spitzenlagen des deutschen Rieslings. Wie ein 40 Jahre altes Verkehrsprojekt den Zorn der Weinwelt weckt Von Wolfgang Prosinger mehr
Schule ist ein düsteres Thema derzeit, steht für Missbrauch, Prügel und Übergriffe von Erwachsenen. Darum ist es gut, mit denen zu sprechen, die sich auskennen mit Nähe und Distanz im Klassenzimmer. Von Wolfgang Prosinger mehr
Stückwerk, Feigheit, Ratlosigkeit. Die Pflege ist und bleibt ein Stiefkind der Politik. Der Grund dafür ist einfach. Niemand wagt es, eine sehr unangenehme Wahrheit auszusprechen: dass diese Zukunftsaufgabe Geld kostet, dass Alte und Kranke unserer Fürsorge ebenso sehr bedürfen wie Kinder und Jugendliche. Von Wolfgang Prosinger mehr
Wenn er in der Wand hängt, denkt er oft: Wäre ich nur wieder unten! Reinhold Messner will schließlich auch noch andere Leben leben. Von Interview: Annette Goebel, Wolfgang Prosinger mehr
Er ging aus einer der ärmsten Gegenden Deutschlands in eine der reichsten, fand dort Arbeit und Geld. Nur nicht das Glück. Also beschloss Steffen Merten, ihm den Weg zu ebnen. Damit es nachkommen kann Von Wolfgang Prosinger mehr
Alles haben die Italiener Silvio Berlusconi verziehen: seine falschen Versprechungen, seine Misswirtschaft, seine Selbstherrlichkeit, seine Anmaßungen. Von Wolfgang Prosinger mehr
Wieder einmal: Die Geschichte muss umgeschrieben werden. Wolfgang Prosinger über Kurras und die Feinde der ’68er. Von Wolfgang Prosinger mehr
Eigentlich ist das Wort "peinlich" viel zu schwach für das, was Berlusconi anrichtet. "Man muss es sehen wie ein Camping-Wochenende", empfahl er den obdachlosen Erdbeben-Opfern. Erst tut die Natur ihr Zerstörungswerk, dann setzt der Mensch noch eins drauf. Von Wolfgang Prosinger mehr
Das nachbarschaftliche Verhältnis von der Schweiz und Deutschland ist angespannt. Warum die Eidgenossen so empfindlich auf deutsche Überheblichkeit reagieren. Von Wolfgang Prosinger mehr