Beachvolleyball : Damen-Duo ausgeschieden

Mit Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich musste auch das letzte Damen-Duo die Segel bei dem Welttour-Event in Berlin streichen. Die Männer liegen noch aussichtsreich im Rennen.

Berlin Das Halbfinale beim zur Welttour zählenden Grand Slam im Beachvolleyball am Berliner Hauptbahnhof findet ohne deutsche Frauen statt. Als letztes Team sind am Freitag Rieke Brink-Abeler/ Hella Jurich aus Münster im Viertelfinale wie erwartet gegen die Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen Misty May-Treanor/Kerri Walsh (USA) mit 0:2 (15:21, 16:21) ausgeschieden. Das deutsche Duo hat mit Rang fünf seine bisher beste Grand-Slam-Platzierung erreicht und sicherte sich 13 200 Dollar Preisgeld und 480 Weltranglisten-Punkte.

Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Anja Röder haben den Sprung in die 2. K.o.-Runde durch bittere 1:2-Niederlagen verpasst und belegten den 17. Platz, für den es 5100 Dollar Preisgeld und 160 Weltranglistenpunkte gab. Pohl/Rau unterlagen bei Nieselregen Behar/Shelda (Brasilien), Claasen/Röder gegen die Stavanger-Sieger Boss/Ross (USA).

Brink/Dieckmann souverän

Auf das Erreichen der K.o.-Runde hoffen David Klepmerer/ Eric Koreng nach einem 2:0 (22:20, 21:10)-Erfolg über Lambert/Metzger (USA). Diese Runde haben die Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann nach ihrem zweiten Sieg mit 2:0 (21:17, 21:16) über Maaseide/Horrem (Norwegen) erreicht und können sogar auf den Gruppensieg spekulieren, der schon Platz neun bedeutet. "Wir wollen den Gruppensieg", sagte Brink. Auch Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Essen/Hamburg) streben nach einem sicheren 2:0 (21:14, 21:16) über Boersma/Ronnes (Niederlande) dieses Ziel an. "Wir haben sehr gut gespielt und stark aufgeschlagen", freute sich Reckermann.

Kay Matysik/Stefan Uhmann müssen nach der zweiten Pleite mit 1:2 gegen Conde/Baracetta (Argentinien) ihr letztes Gruppenspiel gewinnen, um das Aus zu verhindern. Sie hatten im Tiebreak zwei Matchbälle und wehrten sechs ab. Fabio Luiz Magalhaes/Fabio Araujo (Brasilien) unterlagen den Niederländern Richard Schuil/Reinder Nummerdor 0:2, wobei der zweite Satz 28:30 endete. (mit dpa)