Benimm im Beruf : Weinkenner fallen oft angenehm auf

Sich mit Wein gut auszukennen, kann im Berufsleben von Vorteil sein. Vorgesetzte, die selbst Weinkenner sind, merken es durchaus, ob Mitarbeiter in dieser Hinsicht Ahnung haben oder Blender sind.

Darauf weisen die Etikette-Trainer-International in Hamburg hin. Wer entsprechend Eindruck machen möchte, ist daher gut beraten, sich über die Vorlieben des Vorgesetzten zu erkundigen.

Denn wer sich zwar mit deutschen Lagen hervorragend auskennt, bei Riojas aber passen muss, obwohl der Chef gerade die roten Spanier schätzt, kann keinen Stich machen. Generell seien Grundkenntnisse über gute und schlechte Jahrgänge zu empfehlen, raten die Experten. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn im Restaurant ein Wein ausgewählt werden muss. Ratsam ist auch, Basiswissen über die Kombination von Essen und Wein draufzuhaben – etwa zu wissen, dass auch Weißwein gut mit Käse harmoniert. Angeber-Kommentare wie „Dem Wein merkt man sein Terroir an“ sind dagegen überflüssig. Solche Floskeln verraten eher die Ahnungslosigkeit des vermeintlichen Weinkenners. dpa

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