Berlin : Will Smith trotzt in Berlin der Eiseskälte

Rund 200 Fans warteten trotz eisiger Kälte auf Superstar Will Smith. Anlässlich der Deutschlandpremiere seines neuen Films "Sieben Leben" kam er in die Hauptstadt und trotzte wie seine Fans der Kälte.

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Präsentiert seinen neuen Film "Sieben Leben" in Berlin: Will Smith. -Foto: dpa

Berlin Hollywoodstar Will Smith hat bei der Deutschlandpremiere des Melodramas "Sieben Leben" in Berlin der Eiseskälte getrotzt. Gut gelaunt ließ sich der 40-Jährige am Dienstagabend auf dem roten Teppich am Potsdamer Platz für die Fragen der Kamerateams Zeit und ging immer wieder zu den rund 200 wartenden Fans. Die harrten bei etwa minus 10 Grad aus. Nach einer Dreiviertelstunde im Kino angelangt, sagte der dünn bekleidete Filmstar scherzhaft: "Man gewöhnt sich nicht recht an die Kälte, aber irgendwann spürt man Finger und Zehen nicht mehr, und dann ist es schon in Ordnung."

Auch Hauptdarstellerin Rosario Dawson ("Death Proof") und Regisseur Gabriele Muccino, der schon in "Das Streben nach Glück" mit Smith zusammengearbeitet hatte, waren dabei. In "Sieben Leben" spielt Smith einen Steuereintreiber, der aus undurchsichtigen Motiven in das Leben von sieben fremden Menschen eingreift. Der Film startet am Donnerstag in den deutschen Kinos.

Kein typischer Will-Smith-Film

Am Nachmittag hatte er im Interview der dpa gesagt, "Sieben Leben" sei "kein typischer Will-Smith-Film." Denn es gebe keine Spezialeffekte, Aliens oder Waffen - "ich fühlte mich vor der Kamera richtig nackt", sagte der Actionstar ("I Am Legend").

Unter den Premierengästen war auch der 31-jährige deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner ("Trade", "Krabat"). Ihm sei das Drehbuch zu "Sieben Leben" vor geraumer Zeit angeboten worden, sagte er. Comedian Oliver Pocher kam mit Augenklappe und Wehrmachtsuniform als Widerstandskämpfer Stauffenberg verkleidet. Damit verwies er ironisch auf die Europapremiere des Blockbusters "Walküre", der von dem Hitler-Attentäter handelt, am 20. Januar in Berlin. (saw/dpa)