Berlin : ... und Handicap

Prominente traten zur Mercedes Golf Trophy an.

Ball ist Ball. Torwartlegende Sepp Maier geht mit Ehrgeiz an die Sache. Foto: Brunner
Ball ist Ball. Torwartlegende Sepp Maier geht mit Ehrgeiz an die Sache. Foto: BrunnerFoto: DAVIDS

Die Sprinkler zischten ohne Unterbrechung. Trotz der Hitze musste der Rasen des Golf- und Landclubs Berlin Wannsee perfekt sein, schließlich stand prominenter Besuch ins Haus: Zum 23. Mal veranstaltete Mercedes-Benz am Montag die Mercedes Golf Trophy. Mit von der Partie waren unter den 120 Amateuren auch Torwart-Legende Sepp Maier, der Zehnkampf-Olympiasieger von Seoul, Christian Schenk, und der ehemalige Fußball-Nationalspieler Marko Rehmer.

Walter Müller, Direktor der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin, begrüßte seine Gäste auf der Terrasse des drittältesten Golfclubs Deutschlands. „Unsere Kunden spenden bei unseren Golfveranstaltungen mehr als 30 000 Euro für soziale Einrichtungen“, erklärt Müller. Auch der Erlös der Golf Trophy diene einem guten Zweck. Im Rahmen der „Laureus Sport for Good Foundation“ soll im Hochseilgarten Berlin das Bewegungstraining „Kick the Ropes“ gefördert werden. Ehrgeizig sei er heute aber schon, gibt Müller zu. „Alle hier haben den gestrigen Nachmittag mit dem Golfschläger verbracht“, schmunzelt er. Alle außer Marko Rehmer. „Ich war in der Alten Försterei und habe mir das Spiel von Union Berlin angesehen“, sagt der 41-Jährige, der 35 Mal für die deutsche Nationalmannschaft spielte. Er habe lediglich ein wenig die British Open als Vorbereitung geschaut. Deutlich ambitionierter ging Sepp Maier an das Benefizturnier heran. „Wer nicht gewinnen will, muss gar nicht erst antreten.“ Er trainiere täglich, sagte Maier. Sein niedriges Handicap machte ihn dann auch gleich zum Favoriten und so eröffnete der 69-Jährige die Golf Trophy am ersten Loch. Allerdings war ihm die andere Prominenz am Tee zu laut. „Herr Rehmer, Schnauze!“

„Du hast doch schon vor 80 000 gespielt!“

„Da war aber auch der Ball größer.“

Dann drehte sich Maier zum Abschlag, holte aus und schickte den weißen Ball mit einem lauten Klack 150 Meter durch die Luft. kah

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben