1. Mai : Polizei befürchtet mehr Gewalt

Zum 1. Mai befürchtet der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, eine Zunahme von Gewalt in Berlin. Es sei ein "großer Kräftebedarf" an Polizisten erforderlich.

Osnabrück - Auch wegen des bevorstehenden G8-Gipfels in Heiligendamm bei Rostock sei eine deutliche Aktivierung von Linksextremisten zu beobachten, sagte Freiberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wir haben schon einige Brandanschläge gehabt", fügte der Gewerkschaftschef hinzu.

Freiberg sprach sich im Vorfeld für intensive Gespräche mit allen gesellschaftlichen Gruppierungen in Berlin aus, wie es bereits in der Vergangenheit gehandhabt worden sei. "Dazu gehört natürlich auch der Kontakt mit der alternativen Szene in Berlin", sagte Freiberg. Am 1. Mai selbst müssten die Gewalttäter von allen getrennt werden, die friedlich feiern wollten. Dazu sei erneut ein "großer Kräftebedarf" an Polizisten erforderlich. Dabei sei darauf hinzuweisen, dass die Polizei die personellen Kapazitäten ausgereizt oder die Grenzen der Belastung überschritten habe. (tso/ddp)

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