Berlin : 10. April 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir über Unfälle auf der DDRAutobahn

BERLINER CHRONIK

Ein Jahr nach einem Unfall auf der Transit-Autobahn, den ein sowjetisches Militärfahrzeug verschuldet hatte, hat der betroffene West-Berliner Autofahrer von zuständiger Seite der DDR einen negativen Bescheid erhalten. Der Schaden könne von dort aus weder geklärt, geschweige ersetzt werden. In diesem Fall könne der Betroffene seine Schadensersatzansprüche bei der Staatlichen Haftpflichtversicherung der DDR anmelden, wurde damals der Chef der Senatskanzlei zitiert. Diese übernehme die Vermittlung in solchen Fällen. Beschwerden seien „bisher nicht bekanntgeworden“, hieß es seinerzeit, allerdings seien solche Unfälle „auch nicht sehr häufig“. Wie es einem ergeht, der dennoch in einen dieser seltenen Verkehrsunfälle verwickelt wird, erfuhr jetzt ein Schmargendorfer Familienvater. Vor einem Jahr streifte er auf der Trasitautobahn bei Michendorf abends gegen 20 Uhr 30 ein unbeleuchtetes Militärfahrzeug den Pkw der Familie.

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