Berlin : 10. Dezember 1981

Vor 25 Jahren sollten die Kita-Gebühren neu geregelt werden

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In dem gemeinsamen Gesetzentwurf von CDU und FDP zur Regelung der Kita-Gebühren sieht die SPD-Fraktion „eine gute Grundlage für einen Kompromiß“. Dies erklärte die SPD-Abgeordnete Anke Brunn. Frau Brunn äußerte Genugtuung, daß die CDU-Fraktion endlich die Konsequenz aus der Tatsache gezogen habe, daß die von Jugendsenatorin Hanna-Renate Laurien vorbereitete und den Eltern bereits mitgeteilte Gebührenstaffel keine parlamentarische Mehrheit finde. Eltern sollen künftig bis zu einem Jahres-Bruttoeinkommen von 60 000 DM grundsätzlich für jedes Kind 70 DM zahlen, gleichgültig ob es in der Krippe, im Kindergarten oder im Kinderhort betreut wird. Bei einem Brutto-Jahreseinkommen zwischen 60 000 und 72 000 DM gelten bei einem Kind einheitliche Sätze von 140 DM monatlich. Bei einem Einkommen von über 72 000 DM sollen die Eltern nur für Krippenkinder 280 DM zahlen.

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