Berlin : 10. Februar 1980

Vor 25 Jahren bemühte sich das Land um Abwechslung für Senioren

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Eine Hobby und Interessenvermittlung für Senioren wurde Anfang Februar von der Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales eingerichtet. Auf diesem „Interessenmarkt“ können ältere Bürger Auskunft über die Seniorengruppen in ihrer Nachbarschaft erhalten. Wie Senator Sund mitteilt, initiierte er diese Einrichtung, um es älteren Menschen einfacher zu machen, Kontakte zu knüpfen, wenn sie jemanden suchen, mit dem sie zum Beispiel ins Theater oder ins Konzert gehen können. In den vergangenen Monaten wurden von der Senatsverwaltung die Bezirkssozialämter und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege angeschrieben und um Unterstützung gebeten. 100 Seniorengruppen erklärten sich damit einverstanden, daß ihre Adressen weitergegeben werden. Die Angebotspalette, die der „Interessenmarkt“ bietet, reicht von Skat und Bowling, Wandern, Schwimmen, Theater, Konzertbesuch bis zur Englisch-Konversation. Zwar wird der „Interessenmarkt“ vom Senator für Arbeit und Soziales finanziert, jedoch handelt es sich nicht um eine Dienststelle oder städtische Einrichtung.

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