Berlin : 10. Mai 1979

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Vor 25 Jahren berichteten wir über den Neubau für den LetteVerein

BERLINER CHRONIK

Die Stiftung Lette-Verein bekommt einen Neubau in der Geisbergstraße in Schöneberg. Der Grundstein für das 45 Millionen Mark teure Projekt wird am 30. Mai gelegt. Der viergeschossige Bau mit 8300 Quadratmetern Nutzfläche und 500 Quadratmetern Nebenfläche soll bis 1982 fertiggestellt sein. Bauherr ist das Land Berlin, das neben der Einrichtung zur beruflichen Ausbildung auch noch die Modernisierung des Altbaues für rund 15 Millionen Mark finanziert. Nach den Umbauten kann der 1866 gegründete Verein die Zahl seiner Ausbildungsplätze für Realschüler und Abiturienten um 250 auf 1350 erhöhen. Seinerzeit als „Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“ gegründet, bietet der Lette-Verein heute auch für Männer Berufsausbildungen, die in Berlin sonst nicht möglich sind. Dies betrifft Lehrgänge für Technische Assistenten der Chemie, Biologie, Elektrotechnik, Elektronik und Metallografie. Für letztere gibt es im gesamten Bundesgebiet keine weitere Ausbildungsstätte mit staatlichem Abschluß.

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