Berlin : 113 Rosen für den Intendanten

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Das Ensemble der Show „Revuepalast“ probte am Sonnabend im Friedrichstadtpalast einen besonderen Auftritt. Was passiert, wenn man jemand mit 113 Rosen bewirft? Bricht derjenige unter der duftenden Last zusammen? Wird er gar gepiekt? Reicht man ihm besser die Rose in die Hand – aber kann einer 113 Stück halten? Wie die 60 Tänzer, 30 Musiker, 20 Artisten und drei Sänger ihr Rosenproblem lösen, erlebt heute Nachmittag das Publikum der 264. und zugleich letzten Vorstellung der Jubiläumsrevue in der Friedrichstraße. Wenn dort der letzte Vorhang fällt, wollen Guido Herrmann als Kaufmännischer und Thomas Münstermann als neuer Künstlerischer Geschäftsführer den Mann auf die Bühne holen, der sich nach elf Jahren als Intendant des Friedrichstadtpalastes verabschiedet – Alexander Iljinskij. Als Ehrenmitglied des Revuepalastes soll er vorgestellt werden – und danach will ihm das Ensemble coram publico besagte Rosen verehren. Dass er auf der Bühne „Rotz und Wasser heult“, befürchtet der scheidende Intendant schon seit Tagen. Und zur heute anschließenden traditionellen „Stauraumparty“ zum Spielzeitende wird sicher auch manche Kollegenträne in die Gulaschkanone fallen. Die Woche Abstand in Dänemark wird Iljinskij brauchen – am 4. September will er sich in der Friedrichstraße mit „Hexen“ zurückmelden, so heißt die Revue aus seiner Feder. Privat ist Umzug aus sechs Zimmern in Schöneberg in ein Haus in Babelsberg angesagt – unter anderem mit 3500 CD. hema

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