Berlin : 12. März 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Rund 20 von geplanten 50 Millionen Mark hat Berlins Polizei bisher für den Ausbau ihres Fernsprechnetzes ausgegeben. Dies war erforderlich, seit infolge der Polizeireform Dienststellen aufgelöst, zusammengelegt oder überhaupt neu eingerichtet wurden. Die positiven Folgen des Millionenaufwandes sind inzwischen auch zu spüren. Neue Zentralanlagen mit Durchwahlmöglichkeit ermöglichen, daß der Bürger unverzüglich und nicht erst nach zwei oder drei Anrufen die Dienststelle erreicht, die er verlangte. Das war in den ersten Jahren nach dem Reformbeginn 1974 überhaupt nicht so. Die Dienststellen, die eigentlich zusammengehörten, waren in verschiedenen Gebäuden untergebracht und hatten auch verschiedene Rufnummern. Die nicht gerade „bürgernahen“ Folgen einer Reform, die genau mit diesem Etikett versehen wird, mußte der Anrufer teuer bezahlen. Denn eine neue Rufnummer bedeutete erneutes Anrufen und damit Geldausgaben.

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