Berlin : 14. Oktober 1978

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Vor 25 Jahren hatte die Polizei Probleme mit Randalierern im UBahnhof

BERLINER CHRONIK

Zu einem heftigen Handgemenge zwischen Beamten einer Funkwagenstreife und zwölf randalierenden Personen kam es in der Nacht zum Freitag auf dem U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße. Gegen 0 Uhr 15 hatten die zwölf Personen versucht, den Dienstraum der Zugabfertiger zu beschädigen. Als eine Funkwagenstreife eintraf, saßen die Täter bereits in einem Zug, kamen jedoch heraus, als sie dazu aufgefordert wurden. Auf dem Weg zur Rolltreppe drehte sich ein 20jähriges Mädchen um und trat einem Polizisten in den Unterleib. Er erlitt erhebliche Verletzungen. Erst als die Polizei Verstärkung herangeholt hatte, gelang es, die Haupttäter dieser Gruppe zu überwältigen. Ein junger Mann hatte inzwischen versucht, das Mädchen von dem Beamten loszureißen. Ein Diensthundeführer ließ vergeblich seinen Diensthund auf die Randalierenden los. Als der Hund keine Reaktion zeigte, griff der Polizeibeamte zu seiner Waffe. Er konnte sich gegen die drohende Haltung der Randalierenden nur mit der Schußwaffe in der Hand wehren.

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