Berlin : 15. Juni 1980

Vor 25 Jahren fuhren immer mehr Berliner Rad – aber die Radwege fehlten

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Als „Verkehrsmittel zwischen den Fronten“ bezeichnet der Leitende Polizeidirektor Theiner das Fahrrad, das als Fortbewegungsmittel wieder im Vormarsch ist, nachdem es vom Auto immer mehr aus dem Verkehr gedrängt worden war. Bürgerinitiativen und Vereine wollen nun dafür sorgen, daß das Zweirad aus Umweltschutzgründen wieder mehr an Boden gewinnt. In der Kreuzberger Bezirksverordnetenversammlung wurde kürzlich der Vorschlag gemacht, am rechten Fahrbahnrand Radwege zu markieren, Radler haben dann zwischen Bordsteinkante und parkenden Autos einen Freiraum, wie er auf der Straße des 17. Juni bereits geschaffen wurde. Auf Grund des derzeitigen Mangels an oft schmalen Sonderwegen weichen die Radfahrer in zunehmendem Maße auf Fußwege aus oder radeln zum Ärger vieler Fußgänger in den Parks.

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