Berlin : 16. November 1981

Vor 25 Jahren wurden in Berlin Datenscheckhefte verteilt

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13 000 Datenscheckhefte hat der Datenschutzbeauftragte Kerkau bisher drucken lassen. Die Nachfrage ist groß, bis zum Jahresende werden sie vergriffen sein. Nicht immer hatten die Bürger gleich Erfolg, wenn sie auf den vorgedruckten Postkarten von Behörden wissen wollten, welche Daten über sie dort gespeichert sind oder Stellen aufforderten, die gespeicherten Angaben über sie nicht mehr weiterzugeben. Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung GmbH“ (Schufa) etwa braucht das Geburtsdatum, das Kraftfahrt-Bundesamt das Auto-Kennzeichen, die Deutsche Postreklame die Telefonnummer und manchmal gibt es Auskünfte auch nur gegen Gebühr. Über diese besonderen Voraussetzungen bei einzelnen Dienststellen fehlten in der ersten Auflage des Scheckheftes die Information.

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