Berlin : 17 Millionen Euro: Lottojackpot geht nach Berlin

Über 17 Millionen Euro kann sich jetzt ein Berliner freuen. Der Lottojackpot geht in die Hauptstadt. Das ist der höchste Einzelgewinn, der hier jemals erzielt wurde. Der Berliner gab seinen 22,40 Euro teuren Tippschein mit den Gewinnzahlen 2, 14, 26, 27, 31 und 34 sowie der richtigen Superzahl 4 in einer Annahmestelle in Hohenschönhausen ab. Bei der Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB) hat er sich nach der Ziehung am Samstag bis gestern Abend allerdings noch nicht gemeldet.

Ein Sprecher der DKLB vermutet, dass es sich um einen Gelegenheitsspieler handelt, da er nur zwei Ziehungen spiele. Aus der Gelegenheit hat der Glückspilz das Maximum herausgeholt und wird sich jetzt auf ein anderes Leben einstellen müssen. Dazu gibt die DKLB keine Finanz- wohl aber eine Lebensberatung: „Man sollte vor Entscheidungen Zeit verstreichen lassen, seriöse Banken suchen und Freunden sagen, dass man gewonnen hat, aber niemals welche Summe“, sagt ein Sprecher der Lotterie.

13 Wochen hat der Gewinner jetzt Zeit, seinen Anspruch geltend zu machen. Meldet er sich später, sieht er nichts mehr von dem Geld. Bisher verschenkte allerdings nur ein Lottospieler so seine Millionen. Anfang der 90er Jahre holte ein Gewinner von umgerechnet 1,4 Millionen Euro das Geld nicht ab. In so einem Fall wird es über eine Sonderauslosung ausgeschüttet.

Millionengewinner kommen an ihr Geld, indem sie entweder in der Annahmestelle eine Gewinnprüfung vornehmen lassen oder in die Brandenburgische Straße zur Zentrale der DKLB gehen. „Niemand geht hier mit einem Koffer voller Geld aus dem Haus“, sagt der Lotto-Sprecher. Das Geld wird auf ein Konto des Gewinners überwiesen oder auf einem Verrechnungsscheck vermerkt.

Teure Autos, Yachten und Luxusurlaube sind nicht unbedingt die ersten Investitionen von Lotto-Glückspilzen. „Die meisten gehen mit dem Gewinn relativ vernünftig um“, weiß der Sprecher.mj

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