Berlin : 17. November 1978

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Vor 25 Jahren fehlte Geld für die Suchtprävention

BERLINER CHRONIK

Als „völlig unzureichend“ bezeichnete der Drogenbeauftragte des Senats, Heckmann, den Betrag von 900000 DM, der ihm für vorbeugende Maßnahmen zur Verfügung stehe. Er benötige mindestens die Hälfte seines Gesamtetats von 8,6 Millionen DM, um wirksame Vorsorge leisten zu können. In Berlin gebe es 5000 bis 6000 Konsumenten „harter Drogen“ und 10000 bis 15000 Konsumenten „weicher Drogen“. Die Polizei spreche hingegen von 1800 Verbrauchern „harter“ und 5000 Verbrauchern „weicher“ Drogen.

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