Berlin : 17. September 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Der „erschreckende Vormarsch der Kopfläuse" soll jetzt durch ein einheitliches Verfahren bei den Gesundheitsämtern gestoppt werden, teilte die Gesundheitsverwaltung mit.. So dürfen nunmehr bei Klassenfahrten, Fahrten in Ferienlager oder ähnlichem, Personen, die Kopfläuse haben, nicht in Sammeltransporten mitfahren, da der enge Kontakt von Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen die Ausbreitung der Kopflaus begünstige. In die Gemeinschaft dürfe nur wieder aufgenommen werden, wer nach ärztlicher Bestätigung wieder ungezieferfrei sei. Waren 1968 nur 687 Bürger vom Befall betroffen, so waren es 1972 schon 2773. Im letzten Jahr stieg die Zahl auf über 13 200 Fälle. Bei der Bekämpfung der Kopfläuse sei Hygiene oberstes Gebot. Nur eigene Kämme und Bürsten sollten benutzt werden, ständig die Haare und die Kopfhaut beobachtet werden.

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