Berlin : 18. Januar 1979

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Vor 25 Jahren berichteten wir über eine Befragung zur geplanten B 101 in Steglitz

BERLINER CHRONIK

Wer heute über Autolärm vor der Haustür klagen muß, möchte gerne ruhiger wohnen – wer bislang von Krach und Abgasen verschont blieb, will, dass dies so bleibt. Auf diesen einfachen Nenner läßt sich das Ergebnis einer Bürgerbefragung in den Steglitzer Ortsteilen Lankwitz und Südende zum geplanten Bau der umstrittenen „B 101“ bringen. Die neue Verbindungsstraße soll kreuzungsfrei und autobahngleich vom Munsterdamm bis zur Malteserstraße führen. Entlastet würde nach ihrem Bau vor allem der Straßenzug Leonoren-, Siemens-, Halskestraße. 2655 Stellungnahmen aus der Bevölkerung liegen der Verwaltung vor. Rund 1100 Bürger sprachen sich dabei für die wahrscheinlich 150 Millionen teure und 2,5 Kilometer lange Schnellstraße aus.

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