Berlin : 18. März 1981

Vor 25 Jahren regten Bildungsforscher zweisprachigen Unterricht für Türken an

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Kritisch setzt sich ein Gutachten des Instituts für Zukunftsforschung mit dem Integrationskonzept des Senats für ausländische Schüler auseinander. Das starre Festhalten an der deutschen Unterrichtssprache, der gemeinsamen Erziehung von deutschen und ausländischen Schülern sowie der Richtlinie, keine Mehrheit ausländischer Kinder in den Regelklassen zuzulassen, führe die angestrebte Eingliederung nicht herbei und sei in der Realität auch nicht mehr aufrechtzuerhalten. Die Forscher fordern einen zweisprachigen Unterricht besonders für Türken und ein Bildungssystem, das die Kulturen verbindet. Die Wissenschaftler gehen vom Fortbestehen ausländischer Stadtquartiere aus. Sie regen einen zweisprachigen Bildungsweg an, von der Grundschule bis zum Gymnasium, mithin eine Internationalisierung der deutschen Schule.

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