Berlin : 19. August 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir über Japanische Schnurbäume als Naturdenkmal

BERLINER CHRONIK

Nummer elf im Buch der Weddinger Naturdenkmale soll demnächst eine Gruppe Japanischer Schnurbäume werden, die vor einer Schule in der Pankstraße wachsen. Ihr Alter wird auf 50 bis 60 Jahre geschätzt, ihre Höhe auf maximal 15 bis 20 Meter. Der Vorschlag, die Baumgruppe als Naturdenkmal eintragen zu lassen, ging von der „Gemeinschaft zum Schutz des Berliner Baumbestandes“ aus. Das Gartenbauamt hat die Idee aufgegriffen und zugestimmt. Das muß nun auch noch der Grundstückseigentümer tun, auf dessen Boden die Japanischen Schnurbäume stehen. Denn für ihn ergeben sich aus dem besonderen Schutz auch besondere Verpflichtungen, die Gruppe zu erhalten. Die nächste Station ist die Landesstelle für Naturschutz, die endgültig über die Schutzwürdigkeit eines Naturdenkmales entscheidet. Abhängig ist diese Zustimmung nicht nur davon, wie oft ein Baum in der Stadt steht. Er muß darüber hinaus noch sehr alt oder ungewöhnlich schön gewachsen sein; oder es müssen so malerische Baumgruppen sein wie diese Japanischen Schnurbäume.

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