Berlin : 19. Februar 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Beim Bausenator wird erwogen, mit insgesamt zwei Millionen Mark im Laufe weniger Jahre alle defekten Zierbrunnen der Stadt wieder in Ordnung zu bringen: 30 sind gegenwärtig „erfaßt“, wobei Eigeninitiative hier und da das Wasser schon jetzt wieder zum Sprudeln bringt. Einen festen Fahrplan für alle Restaurierungen gibt es bislang nicht. Noch nicht einmal ein vollständiger Katalog aller Brunnen ist vorhanden, er wird mit Hilfe der Bezirksämter und des Landeskonservators gerade erstellt. Diskutiert werden muß auch noch mit allen Bezirken über das „BrunnenProgramm“. Denn den Wünschen der Wasserfreunde stehen oft Einwände der Gesundheitsämter entgegen. Sie haben Bedenken, spielende Kinder oder einfach durstige Mitbürger könnten durch das oft nicht frische Wasser der Brunnen Schaden nehmen. So geht es um Fragen der Technik – soll ständig Frischwasser rauschen oder darf das Naß im Kreis laufen – und es geht um die künftigen Unterhaltungsmittel.

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