Berlin : 19. September 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Die Kongreßhalle, im Volksmund wegen ihres geschwungenen Daches „schwangere Auster“ genannt, feierte ihren 20. Geburtstag. Sie war auf Initiative der amerikanischen Benjamin-Franklin-Stiftung von dem amerikanischen Architekten Hugh A. Stubbins geplant und errichtet worden; sie stellte den amerikanischen Beitrag zur internationalen Bauausstellung des Jahres 1957 in Berlin dar. In diesen 20 Jahren waren rund fünf Millionen Kongreßteilnehmer und Besucher Gast in diesem Gebäude. Es fanden dort 6 594 Kongresse, Tagungen und Veranstaltungen statt. Die immer größer werdenden internationalen Kongresse haben dazu geführt, daß sich die Kongreßhalle als zu klein erwiesen hat. Um den Anschluß zu behalten, baut man zur Zeit ein neues internationales Kongreßzentrum (ICC), das Anfang April in Betrieb genommen werden soll, und in dem jeweils Kongresse mit einer Größenordnung von 5000 Teilnehmern stattfinden können. Dagegen ist die Kongreßhalle nur auf etwa 2000 Teilnehmer angelegt.

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