Berlin : 2. Dezember 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir über den Sumpf in WestBerlin

BERLINER CHRONIK

Mit einem Kompromiß hat jetzt nach Angaben der Senatsbauverwaltung die Diskussion über den Ruhlebener Murellenteich geendet. Es soll wieder ein zwei Meter tiefes Gewässer angelegt werden, das allerdings nicht zum Baden bestimmt ist. Der Teich südöstlich des U-Bahnhofes Ruhleben war infolge der niedrigen Grundwasserstände der letzten Jahre, die vor allem auch auf Baumaßnahmen zurückgehen, nahezu ausgetrocknet. Die Landesstelle für Naturschutz und Landespflege hatte sich in der Zwischenzeit dafür ausgesprochen, ihn nunmehr so zu belassen. Es habe sich nämlich ein ökologisch interessantes Naßgebiet mit üppigem, natürlichem Bewuchs gebildet, hieß es bei der Behörde. Durch einen Badesee würde das vorhandene Gleichgewicht von Flora und Fauna an den Ufern gestört. Im Gegensatz dazu fordert eine Bürgerinitiative seit Jahren die Wiederherstellung eines kleinen Sees. Andere Anlieger gingen noch darüber hinaus und verlangten die Anlage eines größeren Gewässers.

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