Berlin : 2. Juli 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über die Villa von der Heydt in Tiergarten

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Der Präsident und 50 Mitarbeiter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz haben ohne Aufheben das „weiße Haus“ in Tiergarten, die restaurierte Villa von der Heydt, bezogen. Sie arbeiten in dem für rund fünf Millionen Mark aus Bundesmitteln nach historischer Vorlage hergerichteten Haus in 40 Räumen, die freilich dem neuen Zweck entsprechend vom Zuschnitt vor der Kriegszerstörung abweichen. Bauherr ist der Bund, die Bauausführung besorgte die Bundesbaudirektion in Fühlungnahme mit dem Landeskonservator. Präsident und Hauptverwaltung arbeiten bereits seit Mitte März im Haus an der Vonder-Heydt-Straße, dessen Garten an das Ufer des Landwehrkanals reicht. Die erst in den Dreißigern unseres Jahrhunderts gebaute Grundstücksmauer (sie sah vorher anders aus) muß an der Straßenseite etwa zwei Meter ins Grundstücks-Innere versetzt werden, um einem Gehweg Platz zu machen.

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