Berlin : 20. August 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über Ost-West-Gespräche zur Wasserreinheit

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Noch immer fließt von Ost nach West die Spree durch Berlin; genau wie zu jenen Zeiten, als einheimische OperettenKomponisten sie im Marsch-Rhythmus besangen. Aber mit ihr fließen auch die Abwässer aus Ost und West durch die Stadt, verteilen sich über Kanäle und Seen und gefährden mit ihrem Nährsalzreichtum das Leben in den Wasserläufen. Die Belastungen sind hüben und drüben relativ gleichmäßig verteilt. Deshalb sitzen die Fachleute aus beiden Teilen der Stadt auch seit geraumer Zeit zusammen und suchen nach Wegen, um dem Dilemma technisch beizukommen. Während zwei Ost-Berliner Klärwerke, Falkenberg nördlich von Marzahn und Münchehofe, ihre Abwässer in die Spree leiten, fließt das gereinigte Wasser des Klärwerkes Marienfelde in den Teltowkanal und wirkt sich schließlich auf Umwegen negativ auf die Potsdamer Gewässer aus.

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