Berlin : 20. Januar 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über Niederländer in Berlin

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60 000 Niederländer warf der Krieg nach Berlin, 2000 von ihnen für immer – eine Kolonie, die bis heute existiert. Die meisten der vor dem Krieg in Berlin lebenden Holländer hatten die Stadt bei Kriegsausbruch verlassen. Die Zwangsarbeiter bleiben, weil sie in ihrer Heimat ihr Haus und ihre Angehörigen nicht wiederfanden, oder, im günstigeren Falle, wie sie hier eine neue Heimat, neue Angehörige, zumeist eine Frau, gefunden hatten. Zwar passten sich die Niederländer schnell der neuen Umgebung an, doch blieb das Bedürfnis, sich gemeinsam der heimischen Kultur zu erinnern. Ihre wohl wichtigste Begegnungsstätte in Berlin ist das HendrikKraemer-Huis (Haus) in der Dahlemer Limonenstraße, Sitz der „Niederländischen Ökumenischen Gemeinde“.

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