Berlin : 20. März 1979

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Vor 25 Jahren berichteten wir über den Bau des Kraftwerks ReuterWest.

BERLINER CHRONIK

Der Bau des neuen Groß-Kraftwerkes „Reuter-West“ verzögert sich um Wochen, wahrscheinlich sogar um Monate. Nicht einmal die Bewag selbst hält den 600-Megawatt-Riesen in der bisher vorgesehenen Form für genehmigungsfähig. Der Grund: Luftwirbel rund um Kühlturm und Kesselhäuser drohen die Schadstoffe des Rauchgases im Nahbereich auf den Erdboden zu drücken. „Das wäre bei bestimmten Winden etwa so, als hätten wir gar keinen Schornstein“, meinte ein Fachmann der Senatsverwaltung. Eine neue Lage der Gebäude und des Schornsteines zueinander könnte vielleicht den gefürchteten Luftwirbeln vorbeugen. Auch wird gegenwärtig überlegt, ob an die Kesselhäuser Windleit-Bleche angebracht werden können. Ein weiterer Vorschlag: Statt eines großen Kühlturmes mehrere kleine bauen.

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