Berlin : 20. September 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

An 27 Berliner Schulen haben auch nicht volljährige Oberstufenschüler das Recht, ihr Fehlen selbst mitzuteilen und zu begründen. Diese sonst den Eltern obliegende Pflicht kann nach dem Schulverfassungsgesetz von der Schulkonferenz auf die Jugendlichen übertragen werden. Die entsprechenden Beschlüsse der Schulkonferenzen, die sich aus Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern zusammensetzen, stützen sich auf § 28, Absatz 3 des Schulverfassungsgesetzes. In einigen Fällen haben Eltern gegen solche Beschlüsse der Schulkonferenz Einspruch eingelegt. Ein Fall ist bekannt, in dem der Beschluß aufgrund von Protesten der (Lehrer)-Gesamtkonferenz aufgehoben wurde. Die Schule sei, so die Schulverwaltung, verpflichtet, die Erziehungsberechtigten über das Fernbleiben ihres Kindes zu informieren, „sofern der Schüler das ihm durch die Schulkonferenz eingeräumte Recht mißbraucht und dadurch der Erziehungsauftrag gefährdet wird“.

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