Berlin : 23.Dezember 1981

Vor 25 Jahren verschärfte der Senat die Smog-Verordnung für die Stadt

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Smogalarm wird künftig in der Stadt schon bei einer geringeren als der bisherigen Schadstoffkonzentration in der Luft ausgerufen. In der letzten Sitzung dieses Jahres hat der Senat gestern die Smogverordnung dahingehend geändert und verschärft, dass bereits in diesem Winter zur Auslösung der verschiedenen Alarmstufen nur die Messwerte aus der mit Luftverunreinigungen besonders schwer belasteten Innenstadt herangezogen werden. Bisher wurde der Durchschnittswert aller über die Stadt verteilten Messstellen bei der Belastung der Luft zugrundegelegt. Mit dieser „Regionalisierung" der Luftgütemessung auf das Gebiet innerhalb des S-Bahnringes wird die Grenze für die Ausrufung des Smogalarms deutlich heruntergesetzt, weil bisher die ungünstigen Innenstadtwerte durch die wenig belasteten grünen Außenbezirke auf eine insgesamt niedrigere Durchschnittsbelastung heruntergedrückt wurden. Mit einer zweiten Änderung der seit dem Oktober 1977 geltenden Smogverordnung wurden die Ausnahmeregelungen beim Fahrverbot präziser gefasst.

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