Berlin : 24. Oktober 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Rund sieben Millionen Mark pro Jahr müssen bis 1982 für die Sanierung des Klinikums Westend ausgegeben werden, um das von der Universität genutzte Krankenhaus mit seinen meist über 70 Jahre alten Häusern funktionsfähig zu erhalten. Schwerpunkt der sofort erforderlichen Modernisierung und der technischen Erneuerung ist augenblicklich der seit etwa einem Jahr umstrittene Operationstrakt, dessen baulich bedingte hygienische Mängel seinerzeit den Charlottenburger Amtsarzt auf den Plan gerufen haben. Nach heftigen Diskussionen in der Öffentlichkeit wird er jetzt saniert. Bis zum Frühjahr nächsten Jahres werden rund 4,3 Millionen Mark dafür ausgegeben, septische und aseptische (keimfreie) Operationsräume zu trennen und einwandfreie technische Bedingungen für die chirurgischen und urologischen Eingriffe zu schaffen. Auch für eins der chirurgischen Stationshäuser, dessen Zustand seit langem kritisiert wird, beginnen die Installations und Sanierungsarbeiten. Dabei muß allerdings ein großer Teil der Betten gesperrt werden.

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