Berlin : 25. September 1978

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Vor 25 Jahren wurde es im Notaufnahmelager in Marienfelde eng

BERLINER CHRONIK

Das Durchgangsheim in Marienfelde, früher Notaufnahmelager genannt, ist so überlastet, daß sich der Senat um Ausweichquartiere bemühen muß. Seit drei Wochen steht Marienfelde unter hohem Zuwanderungsdruck. Unter den zur Zeit 807 Bewohnern des Heimes sind 445 Aussiedler, 129 Zuziehende in der Familienzusammenführung, 72 freigelassene Häftlinge aus der DDR, 27 Flüchtlinge, fünf RentnerBesucher, 129 „sonstige“ Personen. Die Situation habe sich nur durch starke Zugänge ergeben. Man wisse nicht, wie lange dieser Zustand anhalte, wolle aber die Zimmer nicht noch mehr überbelegen.

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