Berlin : 2500 Beamte schützen die afghanischen Delegierten

Schon am heutigen Dienstag werden die Budapester Straße und ihre Nachbarschaft gesperrt. Taucher durchsuchen den Landwehrkanal

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Die Sperrgitter stehen schon bereit. Ab heute, einen Tag vor Beginn der AfghanistanKonferenz, verwandelt sich das Viertel um das Hotel Intercontinental in ein Hochsicherheitsgebiet. Um 15 Uhr will die Polizei die Budapester Straße sperren, ebenso die angrenzenden Sackgassen Wichmannstraße und Katharina-Heinroth-Ufer. Für Autofahrer beginnt der gesperrte Bereich jedoch schon an der Stülerstraße Ecke Hofjägerallee. Anwohner der Rauch- und Thomas-Dehler- Straße können mit Personalausweis die dortige Kontrollstelle passieren. An der Corneliusbrücke ist dann für alle Schluss – diese Stelle empfiehlt sich auch für Schaulustige zum „Politiker-Gucken“, auch wenn es nur vorbeirauschende Limousinen sind. Bereits seit gestern Nachmittag gilt Halteverbot im gesamten Bereich, die Polizei will alle Autos dort abschleppen lassen. Die BVG leitet die Buslinie 200 über Kurfürstenstraße um. Da die Afghanistan-Konferenz komplett im Interconti stattfindet, halten sich die Verkehrsbeeinträchtigungen im Rest der Stadt in Grenzen. Bei der Anreise der Politiker vom militärischen Teil des Flughafens Tegel sollen die Straßen jeweils nur für Minuten gesperrt werden. Demonstrationen gegen die Konferenz sind bislang nicht angemeldet. Die Polizei schützt das Treffen mit 1400 Beamten, weitere 400 stoßen vom Bundeskriminalamt dazu, das im Inneren des Hotels zuständig ist. Mit Bundesgrenzschützern und Geheimdienstlern addieren sich die Sicherheitskräfte auf 2500 Beamte. Taucher werden den Landwehrkanal am Hotel absuchen. Ha

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