Berlin : 26. April 1978

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Vor 25 Jahren berichteten wir über einen Prozess gegen Beate Uhse:

BERLINER CHRONIK

Vom Vorwurf der Verbreitung pornografischer Filme sprach gestern ein Schöffengericht die 58jährige VersandhausChefin Beate Rothermund, besser bekannt als Beate Uhse, frei. Ein gegen Frau Uhse im Februar verhängtes vorläufiges Berufsverbot hob das Gericht auf. Beate Uhse hatte in Kinos am Kurfürstendamm pornografische Filme zeigen lassen. Dazu gab es Getränke oder ein Sex-Magazin. Die Staatsanwaltschaft hielt die Zugaben für untergeordnete Beigaben, so daß Frau Uhse sich wegen öffentlicher Vorführung pornografischer Filme strafbar gemacht habe. Der Anklagevertreter beantragte 48000 Mark Straße und ein dreijähriges Berufsverbot zur Vorführung von Filmen.

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