Berlin : 28. Februar 1981

Vor 25 Jahren kritisierte die CDU die geringe Auslastung der Telebus-Fahrten

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Das Ziel des Telebus-Versuchs mit einem Zentralen Fahrdienst für Behinderte, daß „jeder zu jeder Zeit so oft er will“ das bedarfsgesteuerte Bussystem benutzen kann, besteht im Grundsatz auch weiterhin. Ob es wegen der damit verbundenen hohen Kosten auch in diesem Umfang verwirklicht werden kann, ist für die oppositionelle CDU zumindest zweifelhaft. Sie kritisierte insbesondere, daß auch nach zweijähriger Erprobung bei einem großen Teil der Busfahrten nur ein Behinderter befördert werde. Von den Betreibern der bis jetzt 39 Kleinbusse, die bis zu vier Behinderte gleichzeitig aufnehmen können, mußte eingeräumt werden, daß immer noch rund die Hälfte der Wege Einzelfahrten sind, während erst bei 10 Prozent der Fahrten die Busse voll belegt sind.

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