Berlin : 29. August 1978

-

Vor 25 Jahren berichteten wir über mangelhafte Software im Wohnungswesen

BERLINER CHRONIK

Die Einrichtung automatisierter Datenverarbeitung (ADV) beim Landesamt für Wohnungswesen wird sich – nahezu zehn Jahre nach ihrer Einführung – möglicherweise als kostspielige Fehlinvestition herausstellen. Seit 1969 läßt das Wohnungsamt bei einem privaten Unternehmen Daten über Wohnungen und anspruchsberechtigte Bewerber speichern. Bis Ende 1967 kostete dies 7,4 Millionen Mark. In den folgenden Jahren, so wird geschätzt, kommen durchschnittlich jeweils 1,5 Millionen Mark dazu. Wie der Rechnungshof in seinem Jahresbericht feststellte, brachte das automatisierte Verfahren jedoch „seit seiner Einführung keine voll befriedigenden Ergebnisse“. Er äußerte Zweifel, „daß die Haushaltsmittel für die ADVMaßnahmen zweckmäßig verwendet worden sind“.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben