Berlin : 29. September 1978

-

Vor 25 Jahren führte Dauerregen zu Hochwasser – ganz im Gegensatz zu heute

BERLINER CHRONIK

Berlins Flüsse und Seen führen gegenwärtig saisonwidrig Hochwasser. Das fällt Spaziergängern rund um den Grunewaldsee an sonst begehbaren überspülten Uferstreifen auf, und Experten der Wasserbehörde bestätigen es. Am Südufer ist das Wehr Paulsborn geöffnet worden. Das Wasser kann nun in Richtung Krumme Lanke abfließen. Zwei bis drei Tage wird es dauern, bis der Wasserstand von jetzt 32,10 Meter über Normalnull wieder auf die normalen 31,90 Meter gesunken ist. Üblicherweise fließt das Wasser in entgegengesetzter Richtung durch die Grunewalder Seenkette, von der Havel kommend. Die Seen werden künstlich gespeist, um ihrer Versandung vorzubeugen. Dabei ist es nicht selten, daß einzelne Ufer überschwemmt werden. Noch stärker als im Grunewaldsee ist durch die vielen Regenfälle der letzten Zeit das Wasser der Spree gestiegen. Es sind derzeit 29,85 Meter über Normalnull. Sonst sind es 29,40 Meter.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben