Berlin : 3. August 1977

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Vor 25 Jahren berichteten wir:

BERLINER CHRONIK

Seit einigen Tagen schon müssen Autofahrer vor allem zu Berufsverkehrszeiten im Bereich der Kreuzung Kurt-Schumacher-Damm / Heckerdamm mit kurzen Staus und Behinderungen auskommen. Von heute an wird der Verkehr in beiden Richtungen zweispurig über die östliche Fahrbahn dieser verkehrsreichen Nord-Süd-Verbindung umgeleitet. Denn für 17 Millionen Mark baut das Land Berlin ein Brückenbauwerk, um den Kurt-Schumacher-Damm unter dem Heckerdamm hinweg zu führen. Es handelt sich dabei um den Teilausbau einer künftigen Bundesautobahn Hamburg, die für die Zukunft geplant ist. Um die beiden Straßen in Charlottenburg-Nord kreuzungsfrei führen zu können, verzichteten die Straßenbauer auf einen Tunnel herkömmlicher Art. Der Kurt-Schumacher-Damm wird auf einer vierhundert Meter langen Strecke mehrere Meter tief in das Erdreich gelegt, der ebenerdig verlaufende Heckerdamm führt über eine rund 24 Meter breite Brücke darüber hinweg. Dies ist die preisgünstigste Bauweise für den Berliner Sandboden.

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