3. Berliner Flussbad Pokal : Spreeschwimmen abgesagt - jetzt wird gesungen

Die Wasserqualität hat unter dem Dauerregen gelitten. Der Flusspokal kann am Sonntag nicht ausgetragen werden.

Magdalena Thiele
Die Teilnehmerinnen des "Berliner Flussbad Pokal" schwimmen vom Bode-Museum aus einen 1000 Meter langen Rundkurs.
Die Teilnehmerinnen des "Berliner Flussbad Pokal" schwimmen vom Bode-Museum aus einen 1000 Meter langen Rundkurs.Foto: Paul Zinken/dpa

Das Wettschwimmen zum „3. Berliner Flussbad Pokal“ am Sonntag wurde aufgrund der aktuellen Wetterlage abgesagt. Rund 360 Schwimmer wollten im Kupfergraben in Mitte ins Wasser springen, um auf diese Weise für das geplante Flussbad-Projekt an der Spreeinsel zu werben.

Doch wegen der massiven Überläufe aus den Kanälen in die Spree während des Starkregens, ist der Fluss nun zu stark verschmutzt. Bei der derzeitigen Wasserqualität wäre das Gesundheitsrisiko zu hoch, heißt es in der Presseerklärung des Vereins Flussbad Berlin. Die Initiatoren des Projekts setzen sich für eine "Rückgewinnung der Spree als Lebensader für die Berliner" und den allgemeinen Gewässerschutz in der Region ein.

„Singen statt Schwimmen“

Der Flussbad Pokal sollte dieses Jahr zum dritten Mal rund um die Museumsinsel ausgetragen werden. Die Teilnehmerinnen müssen vom Bode-Museum aus einen 1000 Meter langen Rundkurs absolvieren. Dieses Jahr waren im Vergleich zum Vorjahr fast viermal so viele Schwimmbegeisterte zum Baden angemeldet.

Alternativ treffen sich die Teilnehmer am Sonntag, 12 Uhr, zum gemeinsamen „Singen statt Schwimmen“ mit dem Chor der Kulturen der Welt auf der Monbijoubrücke.

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