Berlin : 3. Juli 1981

Vor 25 Jahren wehrte sich die BVG gegen den Vorwurf, sie sei zu teuer

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Die BVG hat der von der Bürgerinitiative Westtangente aufgestellten Rechnung widersprochen, der zufolge ein Kilometer U-Bahn-Fahrt für den Fahrgast teurer sei als ein Flugkilometer ins Bundesgebiet. In der Verkaufsstruktur der BVG schlügen die billigeren Zeitkarten mit 72 Prozent zu Buche, die teuren Einzelfahrscheine, von der die Bürgerinitiative ausgegangen war, nur mit 13 Prozent. Daher nehme die BVG pro Fahrgast durchschnittlich nur 65,5 Pfennig netto ein. Bei einer durchschnittlichen Reiselänge von sieben Kilometern ergebe dies 9,4 Pfennig pro Kilometer. Die Bürgerinitiative war von 1,80 DM für einen Einzelfahrschein und von einer durchschnittlichen Fahrtlänge von sechs Kilometern ausgegangen. Die daraus resultierenden 30 Pfennig je Kilometer hatte die Bürgerinitiative den Preis von 144 DM für den 510 Kilometer langen Flug nach Nürnberg gegenübergestellt und kam dabei auf 28,2 Pfennig.

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