30 Jahre im neuen Haus : Friedrichstadt-Palast feiert mit 5555 Pfannkuchen

Jetzt sind es schon 30 Jahre im Neubau in der Friedrichstraße. Zum Jubiläum will der Friedrichstadt-Palast einen Rekord aufstellen: mit der längsten Pfannkuchenreihe der Welt.

Simon Grothe
Seit 30 Jahren leuchtet die Showbühne an der Friedrichstraße, jetzt wird das Jubiläum mit einem Weltrekordversuch gefeiert.
Seit 30 Jahren leuchtet die Showbühne an der Friedrichstraße, jetzt wird das Jubiläum mit einem Weltrekordversuch gefeiert.Foto: imago

Was auf den ersten Blick wie ein gigantischer Kindergeburtstag aussieht, ist in Wirklichkeit ein Weltrekordversuch des Friedrichstadt-Palasts. Am kommenden Sonntag feiert er seinen 30. Geburtstag im neuen Haus an der Friedrichstraße. 30 Pfannkuchen zum 30., das wäre zu wenig für die glamouröse Showbühne! Also werden 320 Kilogramm Hefeteig, 150 Kilo Erdbeerkonfitüre, 1000 Eier, 40 Kilo Zuckerglasur und 200 Kilo Mehl zu Pfannkuchen verarbeitet. Klingt in der Masse eher beängstigend als appetitlich.

5555: Das sind sechs Pfannkuchen pro Zuschauer

Ab fünf Uhr morgens beginnen zehn Bäcker der Bäckerei Laufer mit der Auslieferung der gefüllten Kuchen. „Vor kurzem hatten wir den 555 555. Besucher in unserer Show „Show Me“, erklärt Pressesprecher André Puchta. „So kamen wir auf die Zahl.“ Am Sonntag reist dann extra ein offizieller Schiedsrichter der Guinness World Records an, um das aneinandergereihte Klebegebäck zu vermessen. Für einen Rekord müsste die Strecke mehr als 500 Meter betragen.

Hinter verschlossenen Pforten sollen sie am Sonntag ausgestellt und verspeist werden. Für den Weltrekordversuch sucht der Friedrichstadt-Palast etwa 700 Freiwillige, das macht ganze sechs Ballen pro Person. Wer bei der Verkostung dabei sein möchte, kann mit einer E-Mail an tickets@show-palace.eu an der Verlosung teilnehmen. Ein Ticket gilt für jeweils zwei Personen und zwei Kinder. Mit vollem Bauch geht es weiter zu einem Rundgang durch das Theaterhaus mit Präsentation der Bühnentechnik.

Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Was haben die Pfannkuchen mit dem Friedrichstadt-Palast zu tun? „Der Berliner kommt aus Berlin und wir gehören zu Berlin und so passt das am besten zu Berlin“, sagt André Puchta. Dass der Berliner den Berliner aber gar nicht Berliner nennt sondern Pfannkuchen, kann man ihm verzeihen: Puchta kommt aus Franken.

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