Berlin : 30 Millionen Euro fürs Parken kassiert Senat gibt Einnahmen bekannt

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Knapp 30 Millionen Euro hat Berlin im vergangenen Jahr durch Parkgebühren und Bußgeld von Falschparkern eingenommen. Gleichzeitig gab die Stadt etwa zehn Millionen Euro für Parkautomaten und Überwachung der Parkplätze aus. Das teilte der Senat in einer am Dienstag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Grünen mit. In Zukunft sollen in „Gebieten mit extremen Parkdruck“ die Parkgebühren erhöht werden.

Derzeit kostet das Parken in den großen Berliner Einkaufsgebieten einen Euro pro Stunde. Rund um den Kurfürstendamm und Unter den Linden müssen Autofahrer zwei Euro pro Parkstunde bezahlen. Die Parkgebühren erbrachten 2003 knapp 17 Millionen Euro, zudem wurden rund neun Millionen Euro Bußgelder und drei Millionen Euro über so genannte Vignetten etwa für Anwohner eingenommen. In Berlin gibt es sechs Gebiete mit einer Gesamtfläche von etwa 14 Quadratkilometern, in denen Autofahrer Parkgebühren bezahlen müssen. Sie liegen in den Bezirken Bezirke Spandau, CharlottenburgWilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Steglitz-Zehlendorf und Friedrichshain-Kreuzberg. dpa/ddp

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